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Benefizradtouren 2016 für die Kinderherzstiftung
Auf den Spuren von Christoph, Alexander, Ernesto (Che) und Fidel ...... - 7 Wochen Kuba !!!
überall in Cuba: “Che”
Oldtimer-Parade und Bici-Taxi
Oldtimer-Parade und Bici-Taxi
Plaza Vieja in Havannas Altstadt
Plaza Vieja in Havannas Altstadt
ungewöhnliche Hinweis-Schilder
ungewöhnliche Hinweis-Schilder
Musik ist auf Cuba allgegenwärtig
Musik ist auf Cuba allgegenwärtig
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über den Dächern Havannas
über den Dächern Havannas
Casa Particulares in Soroa
Casa Particulares in Soroa
Tabak
Tabak-Lager
auf einsamen Wegen unterwegs ins Vinales-Tal
auf einsamen Wegen unterwegs ins Vinales-Tal
cubanischer Kindertransport
cubanischer Kindertransport
auf einsamen Wgen unterwegs ins Vinales-Tal umgebautes Motorrad zum Taxi
umgebautes Motorrad zum Taxi
Blütenbaum
Blütenbaum
Blüten in Las Terrazas
Blüten in Las Terrazas
in Las Terrazas
in Las Terrazas
Tabak-Lager auf dem Feld
Tabak-Lager auf dem Feld
Wanderung im Vinales-Tal
Wanderung im Vinales-Tal
alte Strassenbrücke
alte Strassenbrücke
Vinales-Tal mit Oldtimer
Vinales-Tal mit Oldtimer
Ochsen-Karren
Ochsen-Karren
ein häufiges Transportmittel
ein häufiges Transportmittel
Vitamine am Strassenrand
Vitamine am Strassenrand
Pfahldorf in der Laguna del Tesoro
Pfahldorf in der Laguna del Tesoro
Krokodil-Farm in Guama
Krokodil-Farm in Guama
Freddy und Philipp
Freddy und Philipp
Reis-Trocknung
Reis-Trocknung
Campesino
Campesino
schräge Vögel (Truthahngeier)
schräge Vögel (Truthahngeier)
cubanische Konditorei
cubanische Konditorei
National-Flagge, National-Vogel, National-Hymne
National-Flagge, National-Vogel, National-Hymne
Boulevard in Cienfuegos
Boulevard in Cienfuegos
Botanischer Garten bei Cienfuegos
Botanischer Garten bei Cienfuegos
Kaffee
Kaffee
Blüten am Wegesrand
Blüten am Wegesrand
am Plaza Mayor in Trinidad
am Plaza Mayor in Trinidad
Senioren-Band
Senioren-Band
Einfahrt Trinidad
Einfahrt Trinidad
Zuckerrohr-Transport
Zuckerrohr-Transport
cubanischer Filterkaffee
cubanischer Filterkaffee
Anstieg Hanabanilla
Anstieg Hanabanilla
Jiquima de Pelaez
Jiquima de Pelaez
Bici-Taxis
Bici-Taxis
Knobi-Händler
Knobi-Händler
Zuckerrohr-Presse
Zuckerrohr-Presse
einsame Strasse
einsame Strasse
Gedenkstätte Cespedes
Gedenkstätte Cespedes
Camiones
Camiones
mmhhh: Desayuno
mmhhh: Desayuno
Dorfleben
Dorfleben
Mangroven
Mangroven in der Karibik
Obst "to go"
Obst “to go”
Bici-Taxi national
Bici-Taxi national
"Che"
“Che”
kleiner "Che"
kleiner “Che”
Treibgut am Strand
Treibgut am Strand
abgesackte Brücke
abgesackte Brücke
Regelung auf der Autobahn
Regelung auf der Autobahn
Coco schmeckt gut !
Coco schmeckt gut !
Band in Santiago de Cuba
Band in Santioga de Cuba
Kakteen
Kakteen
La Farola
La Farola
Kakao
Kakao
Leguane auf Cayo Saetia
Leguane auf Cayo Saetia
Tausendfüssler
Tausendfüssler
Blick über die Bucht von Baracoa
Blick über die Bucht von Baracoa
Havanna ist voller Überraschungen: die bekannten Revolutionäre sind an jeder Ecke zu finden - mal als großes Morales, mal als Graffiti und am Revolutionsplatz als stilisierte Wandbilder. Am Malacon trifft sich Jung und Alt und man hat als Besucher einen Blick über die Bucht zur Festung. Am Ende liegt die neue amerikanische Botschaft und man hat Blick auf das Hotel Nacional und das Habana Libre. Überall versucht man dem Verfall Einhalt zu bieten, aber es fehlt halt an sehr Vielem. Einige Plätze sind schon toll restauriert und ebenso die umliegenden alten Paläste. Havanna ist Weltkulturerbe und hat die größte zusammenhängende Altstadt in Lateinamerika. Man versucht mit den Devisen, die die Touristen ins Land bringen, den Stadtteil Vieja zu restaurieren. Nicht nur die kolonialen Plätze sind sehenswert, auch das Treiben in den engen Gassen ist erlebenswert. Von hier starteten wir gemeinsam zu einer Radtour in Zentralkuba und ich alleine in den Westen. Von hier aus ging es dann per Bus in den Osten, um diesen Teil von Kuba zu erradeln.
Da Monika nur 3 Wochen Zeit hatte, radelte ich nun alleine durch den Westen bis zum Vinales-Tal. Ich fuhr ein Stück auf der Autobahn und dann in das älteste Biosphären-Reservat Kubas: Las Terrazas. Man hat das Gefühl man fährt durch den Regenwald - besonders wenn es wie bei mir dann teilweise regnet :-) .Ich habe bei freundlichen Kubanern in Casa Particulares übernachtet, in einem Baumhotel geschlafen und im Vinales-Tal eine ausgedehnte Wanderung unternommen. Ich radelte vorbei an Tabakfeldern (gerade war Erntezeit) und ich konnte einen Blick in ein Lager der weltberühmten Ziparrenmarke “Monte Christo” werfen und beobachten, wie eine Zigarre entsteht. Mit einfachen Mitteln und Ochsenkarren wird das Feld bestellt oder schwere Lasten auf einem Holzschlitten mit Ochsen davor transportiert. Das allgegenwärtige Transportmittel sind Fahrräder: von uralt bis nur noch 2 Räder, Rahmen und Gepäckträger. Es wird alles transportiert, was irgendwie geht. Gesehen habe ich Torten, grosse Kisten, Zuckerrohr, lebende und tote Schweine, Hühner, usw. Dazu gesellen sich dann die allseits bekannten Oldtimer - von “fährt so gerade noch” bis sehr gut restauriert. Weiterhin sieht man chinesische Busse, die die Hauptlinien betreuen und für die entlegensten Ziele werden dann die umgebauten LKW’s - die sogenannten Camiones - eingesetzt. Dort sitzt man auf Pritschen aus Holz. Diese sind meist vollgestopft und nicht gerade bequem. Im Sommer - so kann ich es mir vorstellen - sind diese sehr stickig. Von Vinales aus geht es wieder gen Havanna und von dort mit dem Bus in den Osten.
Diese Bilder zeigen einige Eindrücke von unserer Rundreise in Zentralkuba. Es ging über Guama, Playa Giron (Scheinebucht) entlang der Küste nach Cienfuegos und weiter nach Hanabanilla - dort mit einem kleinen Boot über den See Richtung Trinidad, Sancti Spiritus und wieder hoch an die Atlantikküste. Über einen 50 km langen Damm (mit Gegenwind) erreichten wir Cayo Santa Maria und machen einen Tag Badepause. Weiter geht es über Remedios, Santa Clara (die Stadt des “Che” - dort steht ein grosses Denkmal und ein Museum). Über Santa Domingo, Cardenas und Matanzas erreichten wir dann Havanna. Wir übernachteten in einem Pfahldorf, besuchten eine Krokodilfarm, genossen frisches Obst am Strassenrand, trieben uns im Botanischen Garten herum, besuchten ein Kaffeemuseum in Topes de Colantes und wunderten uns, wie die Kubaner ihren Reis trocknen - kilometerlang auf der Strasse. Da die Zuckerrohr-Ernte in vollem Gange war, kamen uns die abenteuerlichsten Transporter entgegen. Wir waren zu Gast in einer stillgelegten Zuckerrohrfabrik, genossen Zuckerrohrsaft und bestaunten den Ideenreichtum der Kubaner in Sachen Transportmöglichkeiten - sei es Obst, Kuchen oder Menschen mit Pferdekarren und Bici-Taxis. Begleitet wurden wir von Anfang unserer Reise von jeder Menge schräger Vögel: die überall anzutreffenden Truthahn-Geier - quasi geschrumpfte Kondore. Wir genossen leckeres Essen in den Casa’s und hörten überall den kleinen Musikbands mit kubanischer Musik zu.
Diese Bilder zeigen den Osten Kubas. Ein Besuch der nationalen Gedenkstätte des Manuel de Cespedes mit der allerersten kubanischen Flagge (aus Stoffresten zusammengenäht und die heutige Flagge). Eine Wanderung auf dem Wanderweg El Guafe beeindruckte mit Fundstücken der letzten Indianer - den Tahinos - und wunderschönen Stränden, die zum Schwimmen in der Karibik einladen. Weiter ging es entlang der Küstenstrasse über die “La Farola” - eine der steilsten Strassen des Landes (meiner Schätzung nach gehen einige Teile über 20%), nach Baracoa, der Stadt des Kakaos und des Tafelberges. Lange Zeit ging man davon aus, dass hier Columbus das erste Mal amerikanischen Boden betrat. Heute ist die Wissenschaft der Meinung, dass es wohl Bariay war, das diesen Titel für sich beanspruchen darf. In Baracoa steht in der gut restaurierten Kathedrale das Kreuz, welches Columbus in den Strand gerammt hat und dieses Land für die spanische Krone in Besitz genommen hat. Es hat einen Ehrenplatz in einer Nische und ist an den Enden in Silber eingefasst. Die schönsten Strecken waren aber die entlang der Küste im südlichen und nördlichen Teil des Oriente. Was bleibt als Erinnerung: viele Begegnungen mit freundlichen Menschen voller Herzlichkeit, eine wunderbare Natur, die schreckliche Geschichte der Ausbeutung der Sklaven und des Landes. Aus neuerer Zeit die Revolutionsgeschichte, der reale Sozialismus und der Versuch, dem Imperialismus zu trotzen. Überall sind die Führer der Revolution von 1959 und ihre Helden zu sehen. Man wundert sich, wie es funktioniert, aber es geht - irgendwie und nicht zu Lasten der Lebensfreude. Wie oft haben wir spontane Tanzeinlagen gesehen, wenn ein Trio oder ein Quartett spielte und auch die Leidenschaft beim Domino oder Schach. Wir haben in Casa’s Culturas die Pflege des Son beobachtet und zumindest ich konnte nicht stillstehen. Wir sagen: “Estimados amigos, Gracias por su hospitalidad, gracias por la conversación con vosotros y su interés en nosotros. Siempre recordaremos el tiempo con vosotros en nuestro corazón ". Gracias
im August und September radelten wir den Rhein aufwärts bis zur Quelle und dann die Rhone abwärts bis Lyon. Ab Lyon auf dem Radweg “Charles le Temeraire” entlang der Saone, undverschiedener Kanäle, auf dem Moselradweg und über Luxembourg und der Vennbahntrasse nach Hause.
Rheinmündung in den Bodensee
Rheinquelle am Oberalppass
altes Postauto
Rhinaulta (CH)
alte Gottardkutsche
Blick über die Rhone zumBerner Oberland
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Herbstzeitlose
kompl. Radwegführung
Saone erreicht
Fontäne Genfer See
Smaragdeidechse
Stimmung am Kanal
Kanaltunnel
röm. Äquadukt aus dem 2. Jhdrt.
Viadukt Leyloch
Alt-Kronenburg
Vennbahn bei St.Vith
wo sind wir denn ??
Zeitungsleser
am ZielPorta Nigra
Anfang August waren wir dann mit 2 Radfreunden von Kaiserstadt zu Kaiserstadt (Aachen - Trier) wieder auf der Venn-, der Vennquerbahn und dem Kylltalradweg unterwegs